Eidg. anerkannte Psychotherapeut·innen mit PsyG-Bewilligung (FSP, ASP, SBAP, SVNP): seit dem Anordnungsmodell 07/2022 rechnet ihr direkt mit Krankenkassen ab — dafür braucht eure IT mehr als nur „funktioniert irgendwie". Wir machen komplette IT-Begleitung: Mail, Praxis-Software, Video-Sprechstunde, Cloud, DSG-Dokumentation, Schweigepflicht-konformes Setup.
Klassische „Praxis-IT" reicht für Psychotherapeut·innen nicht — drei Gründe:
Psychotherapeut·innen sind strafrechtlich zur Schweigepflicht verpflichtet — gleicher Status wie Ärzt·innen und Anwält·innen. Wenn deine Therapie-Notizen auf einem Dropbox-Server in den USA liegen, hast du ein konkretes Problem. Wir prüfen den ganzen Datenpfad: wo speicherst du wirklich was?
Gesundheits-Daten sind besonders schützenswerte Personendaten (revDSG Art. 5 lit. c). Heisst: Verzeichnis der Verarbeitungstätigkeiten Pflicht, Datenschutz-Folgenabschätzung bei kritischen Vorgängen (z.B. Video-Sprechstunden), Bussgelder bis CHF 250'000 (Art. 65). Die meisten Einzel-Praxen sind hier nicht sauber aufgestellt.
Seit 07/2022 rechnen PsyG-Psychotherapeut·innen direkt über die Grundversicherung ab. Heisst: Korrespondenz mit Krankenkassen, Tarpsy/Tarmed-Abrechnungen, Patient·innen-Berichte. Deine Mail-Reputation entscheidet ob die Rückerstattung pünktlich kommt — oder im Spam-Ordner der KK festhängt.
Volle Tiefe — von der Mail bis zum Handy. Wir bauen ein Setup, das du nicht mehr selber pflegen musst.
Konkret was eure Verbände erwarten — auch wenn's selten in starren IT-Regeln steht:
Berufsordnung Art. 17-19: „Sorgfältige Aufbewahrung der Patient·innen-Akten" + „Schutz vor unbefugtem Zugriff". Konkret heisst das: verschlüsselte Speicherung, MFA, Backup-Strategie, dokumentierte Löschung. FSP-Mitglieder werden bei Verbandskontrolle gefragt.
Ethik-Codex verlangt Wahrung der Schweigepflicht „mit allen heute üblichen Mitteln" — bedeutet konkret: zeitgemässe IT-Sicherheit. Bei Beschwerden gegen Mitglieder wird die IT-Praxis mitgeprüft.
Berufsordnung mit Datenschutz-Klauseln. SVNP-Neuropsychologie-Praxen haben oft sensitivere Daten (kognitive Testresultate) — höhere IT-Anforderungen empfohlen.
Einzel-Praxis · Bestandsaufnahme + Empfehlungen
Audit + Umsetzung + 6 Monate Begleitung
Mehrere Therapeut·innen · gemeinsames IT-Setup
Ja — revDSG gilt für alle, egal ob 1 Patient·in oder 100. Aber wir machen das skaliert: für Einzel-Praxis reichen oft 70% der Komplett-Pakete, restliche 30% wären Overkill. Im Erstgespräch klären wir was du wirklich brauchst und was unnötiger Ballast ist.
Direkte Bussgelder: bis CHF 250'000 (revDSG Art. 65). Indirekte Schäden meist gravierender: Verbandsausschluss (z.B. FSP), Praxis-Bewilligungs-Probleme bei kantonsärztlichem Dienst, Reputationsschaden, Patient·innen-Klagen, Zwang zur Patient·innen-Information (Meldepflicht revDSG Art. 24). Eine professionelle IT-Setup kostet einen Bruchteil davon.
Tier-1 (DSG-konform): Jitsi self-hosted in CH/EU-Datacenter, Wire (Schweiz-basiert), Whereby Pro (EU). Tier-2 (mit Vertrag möglich): Microsoft Teams mit M365 EU-DSC + ADV. Tier-3 (problematisch): Zoom Free, Google Meet Free — kein ADV, US-Server, nicht für Psychotherapie geeignet. Wir helfen bei der Auswahl + Setup.
Einzelne Psychotherapeut·in: nein, kein DSB Pflicht. Gemeinschaftspraxis ab gewisser Grösse oder bei „regelmässiger und systematischer Überwachung im grossen Stil" (revDSG Art. 10): vielleicht. Wir prüfen das individuell. Falls Pflicht: wir können DSB-Funktion auch übernehmen (separates Mandat).
Wir kennen die Schweizer Psychotherapie-Welt: PsyG, Anordnungsmodell seit 07/2022, Tarpsy-Abrechnung, FSP/ASP/SBAP-Verbände, revDSG-Spezifika für Heilberufe, StGB Art. 321. Generische IT-Dienstleister installieren dir M365 und sind weg. Wir bauen ein Setup, das deine spezifischen Anforderungen abdeckt — und dokumentieren das so, dass du bei Verbandskontrolle Antworten parat hast.
Kostenloses Erstgespräch — wir hören uns deine Situation an, schauen kurz auf deine Domain, und sagen dir ehrlich was du brauchst und was unnötig wäre.